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Zehentner & Seidel baut Drogerie-Markt

Baufortschritte am Rossmann-Markt in Geisa

 

Im Juni diesen Jahres haben wir vom Beginn der Bauarbeiten am neuen Rossmann-Markt in Geisa berichtet. Nun schreiten die Arbeiten am neuen Drogerie-Markt an der hessisch-thüringischen Grenze voran. Auf über 700 m² verkauft das Unternehmen aus dem niedersächsichen Burgwedel ab Ende 2017 Drogeriartikel. Seit der Insolvenz von Schlecker leiden viele ländliche Regionen unter einem großen Versorgungsdefizit. Durch den Neubau des Rossmann-Marktes in Geisa wird hier diese Lücke wieder geschlossen.

Mit dem Ensemble bestehend aus Rewe-Vollsortimenter und Rossmann Drogerie-Markt, projektiert von der Zehentner & Seidel Immobiliengesellschaft, hat Geisa einen hochwertigeren Einzelhandelsstandort hinzugewonnen, dessen „Strahlkraft“ über die Ortsgrenzen hinaus wirkt.

 

 

 

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Projektentwicklung in Halle

Zehentner & Seidel Immobiliengesellschaft erwirbt alten Schlachthof in Halle – innerstädtische Erlebnis- und Einzelhandelsflächen geplant

Lange Zeit passierte hier gar nichts – alter Schlachthof in Halle.

Die Weimarer Immobilien- und Projektentwicklungsgesellschaft Zehentner & Seidel hat Halles größte Industrieruine erworben – den alte Schlachthof. Ein Bau aus dem 19. Jhd. im Nordosten der Händelstadt. Das Schlachthofareal, das in den vergangenen Jahren zunehmend verwahrloste und durch Vandalismus beschädigt wurde, wird bald einer neuen Nutzung zugeführt.

Geplant ist auf dem alten Schlachthofgelände eine Mischung aus Einkaufen, kulinarischem Entdecken und verschiedensten Freizeitangeboten in den denkmalgeschützten Gebäuden zu schaffen. Auf einer Grundstücksfläche von annähernd 60.000 m² soll Platz für Verkaufs-, Gastronomie- und Freizeitflächen geschaffen werden. Sowie ausreichend Parkplätze. Ein rundum stimmiges Konzept um Menschen einen interessanten, abwechslungsreichen und komfortablen Einkauf bieten zu können.

In Zeiten, in denen der stationäre Handel zunehmend durch den online-Handel unter Druck gesetzt wird, ist es wichtig Einkaufen als Erlebnis in besonderer Atmosphäre bieten zu können. In relativer Nähe zur Innenstadt, soll hier eine Agglomeration von verschiedensten Einzelhandels- und Freizeiteinrichtungen entstehen, die durch die Atmosphäre in den historischen Mauern zu einem wahren Erlebnis wird. Gleichzeitig soll den erheblichen Kaufkraftabflüssen, die Halle nicht zuletzt wegen Einkaufszentren auf der „Grünen Wiese“ zu verzeichnen hat, entgegen gesteuert werden.

Da eine Vielzahl der Gebäude auf dem Planareal unter Denkmalschutz steht, wird es gleichzeitig eine besondere Herausforderung aber auch Möglichkeit sein industrielle Strukturen aus dem 19. Jhd. mit der funktionellen Bauweise der heutigen Zeit zu verbinden und so eine stimmungsvolle Umgebung zu kreieren.

Die filigrane Stahlunterkonstruktion in der denkmalgeschützten Verbindungshalle mit Schlachthallen für Groß- und Kleinvieh und Wasserturm bietet spannende Gestaltungsmöglichkeiten.

Das fast 6 Hektar große Areal an der Freiimfelder Straße, auf dem sich bis 1993 ein Schlachtbetrieb befand, wurde 1893 als hallescher Vieh- und Schlachthof errichtet. In Spitzenzeiten wurden hier über 1.000 Tiere täglich geschlachtet. Untergebracht wurde die Vielzahl von Schlachtvieh in den denkmalgeschützten Hallen, die sich auch im neuen Konzept wiederfinden werden.

Nachdem 1868 das „Preußische Gesetz betreffend die Einrichtung öffentlicher, ausschließlich zu benutzender Schlachthäuser“ die Privatschlachtung im deutschen Kaiserreich verboten wurde und neue Hygieneregelungen in Kraft traten, war es notwendig eine zentrale Schlachteinrichtung in Halle  zu schaffen – den Alten Schlachthof.

Zu DDR-Zeiten wurde der Betrieb als „VEB Schlacht- und Verarbeitungsbetrieb Halle“ unter dem „VEB Kombinat Fleischwirtschaft“ des Bezirkes Halle fortgeführt. 1991 hatte die Treuhand den Schlachthof an ein Essener Unternehmen verkauft, welches bis 1992 Wurstwaren produzierte. Danach war Schluss auf dem Schlachthofgelände und der imposante Bau an der Freiimfelder Straße verfiel zunehmend.

Hier wird bald neben einer der modernsten Zugbildungsanlagen Europas mit angeschlossenem Instandhaltungswerk entsteht bald ein sehr großzügiger, innerstädtisch gelegener Eventeinkaufs- und Freizeitbereich. Nun geht es darum in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Halle/Saale ein zukunftsträchtiges Konzept zu entwickeln, das den Bedürfnissen von Stadt und Investor zu gleichen Teilen gerecht wird und diesem geschichtsträchtigem Teil Halles wieder neues Leben einhaucht.